
Der Digitale Zwilling: Fundament Ihres digitalen Service
Der Digitale Zwilling verbindet reale Maschinen mit virtueller Darstellung und Datenströmen. Er ist die Basis für datenbasierte Services, Simulationen und neue Geschäftsmodelle – und funktioniert nur mit offenen Standards.
Gespräch vereinbarenWas ist der Digitale Zwilling?
Ein digitales Abbild einer realen Maschine, das physische Assets, virtuelle Darstellung und Datenströme miteinander verbindet. Grundlage für Simulationen, Services und datenbasierte Entscheidungen über den gesamten Produktlebenszyklus.
Definition
Digitales Abbild einer realen Maschine, das physische Assets, virtuelle Darstellung und Datenströme verbindet. Grundlage für Simulationen, Services und datenbasierte Entscheidungen über den gesamten Produktlebenszyklus.
Historie
Der Begriff wurde 2003 von Grieves und Vickers geprägt. Sein volles Potenzial entfaltet der Digitale Zwilling erst durch IoT und IIoT – heute ist er ein zentrales Element von Industrie 4.0.
Warum der Digitale Zwilling heute entscheidend ist
- Betreiber stehen unter hohem Druck durch ungeplante Stillstände
- Maschinenbauer müssen digitale Services liefern
- Serviceanforderungen steigen kontinuierlich
- Transparenz über die installierte Basis wird strategisch
Der Digitale Zwilling ist die Basis für Digitalisierung und datenbasierte Services.
Die drei Formen des Digitalen Zwillings
Transaction-Network unterstützt drei Ebenen des Digitalen Zwillings – vom einzelnen Asset bis zur gesamten Produktionslinie.
Asset-Twin
Digitale Abbildung einzelner Maschinen und Bauteile (as-built)
- Grundlage: CAD, Stücklisten, Dokumentation
- Strukturierte Verwaltung der installierten Basis
- Rückgrat aller Transaktionen
- Transparenz über Maschinen, Assets und Servicefälle
Product-Twin
Maschine inklusive Software, Regler und Echtzeitdaten
- Integration von Live-Daten
- Simulation und Analyse komplexer Zusammenhänge
- Basis für Monitoring und vorausschauende Wartung
- Ermöglicht Software-Updates und Remote-Services
Line-Twin
Verknüpfung mehrerer Maschinen entlang einer Produktionslinie
- Zusammenführung mehrerer Product-Twins
- Linienweite Analyse und Simulation
- Horizontal integrierte Betrachtung
- Zusammenarbeit mit Drittanbietern
Matthias Maier, CTO Transaction-Network erklärt im Rahmen der IDTA Versammlung die Möglichkeiten des digitalen Zwillings bei Transaction-Network.
Mehrwerte für Maschinenbauer
Der Digitale Zwilling schafft messbare wirtschaftliche Vorteile und strategische Wettbewerbsvorteile.
Reduktion von Servicekosten
- 24/7 Zugriff auf Maschinendaten
- Bessere Planung von Technikern und Ersatzteilen
- Wandel von fixer zu bedarfsorientierter Wartung
- Weniger ungeplante Einsätze
Stärkung der Kundenbindung
- Verknüpfung mit Service- und CRM-Systemen
- Ganzheitliche Sicht auf Transaktionen
- Proaktive Kundenbetreuung
- Individuelle Serviceangebote
Mehr Umsatz
- Transparenz über installierte Basis
- Neue digitale Geschäftsmodelle
- Einstieg in datenbasierte Services
- Zusatzumsätze durch Predictive Services
Wissensmanagement
- Zentrale Speicherung aller Dokumente
- 24/7 Zugriff auf Maschinenwissen
- Schutz vor Wissensverlust
- Schnellere Einarbeitung neuer Mitarbeiter
Technische Umsetzung bei Transaction-Network
Digitales Typenschild
Das digitale Typenschild ist der zentrale Zugangspunkt zum Digitalen Zwilling. Es bildet alle Maschineninformationen digital ab und ermöglicht direkten Zugriff auf Dokumentationen, Sicherheitshinweise und Services.
- QR-Code für direkten Zugriff
- Herstellerübergreifender Standard nach DIN SPEC 91406
- Papierlose Dokumentation
- Einsparpotenziale bei Druck und Logistik
Plattformintegration
Transaction-Network integriert den Digitalen Zwilling nahtlos in die gesamte Service-Infrastruktur und ermöglicht strukturierte Verwaltung über alle Ebenen hinweg.
- Zugriff auf alle Maschinen im Shopfloor
- Zuordnung nach Werk, Linie, Area
- Änderungen werden laufend aktualisiert
- Integration mit Service- und Wartungsprozessen
Vollständige Dokumentation im Digitalen Zwilling
Alle relevanten Informationen – von CAD-Daten über Stücklisten bis zu Wartungshistorien – sind zentral im Digitalen Zwilling gespeichert und jederzeit verfügbar. Das reduziert Suchzeiten, minimiert Fehler und beschleunigt Service-Prozesse erheblich.
Engagement für offene Standards
Transaction-Network ist Mitglied der Industrial Digital Twin Association (IDTA) und engagiert sich aktiv in der Weiterentwicklung offener Standards für den Digitalen Zwilling. Mit der Asset Administration Shell entsteht ein herstellerübergreifender Rahmen, der Interoperabilität zwischen Maschinen, Systemen und Unternehmen ermöglicht. Für uns ist klar: Digitalisierung im industriellen Mittelstand kann nur gelingen, wenn Daten frei, strukturiert und standardisiert zwischen Systemen austauschbar sind.
Meine Überzeugung als CEO:
Der Digitale Zwilling darf kein proprietäres Konstrukt einzelner Anbieter sein. Er muss ein offener, interoperabler Standard sein, der Maschinenbauer, Betreiber und Partner verbindet – nicht trennt. Nur so entsteht ein echtes industrielles Ökosystem, das Innovation beschleunigt und Zusammenarbeit neu definiert.
– Gerd Bart, CEO Transaction-Network
Offene Standards als strategische Grundlage
Der Digitale Zwilling funktioniert nur mit offenen, herstellerübergreifenden Standards. Transaction-Network setzt konsequent auf die Asset Administration Shell (AAS).
Asset Administration Shell (AAS)
Die AAS ist die Basis-Technologie der Industrial Digital Twin Association (IDTA) und ermöglicht herstellerübergreifende Interoperabilität im industriellen Service.
- Herstellerübergreifender Standard
- Semantische Beschreibung und modulare Erweiterbarkeit
- Interoperabilität über Systeme hinweg
- Zukunftssichere Technologie
Engagement in der IDTA
Transaction-Network ist aktives Mitglied der Industrial Digital Twin Association und gestaltet die Zukunft offener Standards aktiv mit.
- Mitgestaltung offener Standards
- Förderung von Interoperabilität
- Integration von Teilmodellen
- Qualitätssicherung
- Schulung und Marktsichtbarkeit
Warum offene Standards entscheidend sind
Proprietäre Lösungen führen zu Insellösungen und Abhängigkeiten. Offene Standards ermöglichen echte Interoperabilität, Herstellerunabhängigkeit und langfristige Zukunftssicherheit. Nur so entsteht ein funktionierendes Service-Ökosystem, in dem verschiedene Akteure nahtlos zusammenarbeiten können.
Mehr zu Offenheit & StandardsDer Digitale Zwilling als Fundament des Service-Ökosystems
- Verbindet Maschinen, Daten und Prozesse
- Ermöglicht datenbasierte Services
- Schafft Transparenz über die installierte Basis
- Ermöglicht neue Geschäftsmodelle
- Funktioniert nur mit offenen Standards
- Ist die Basis für KI und Predictive Maintenance
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