Wenn Neugeschäft stockt, entscheidet der Service - was die VDMA-Zahlen für das industrielle Service-Ökosystem bedeuten
Die heute veröffentlichten Zahlen des VDMA Baden-Württemberg zeichnen ein Bild, das viele im Maschinenbau aus dem Alltag kennen: Umsatz rückläufig, Auslastung bei 77,8 Prozent, jedes zweite Unternehmen meldet Auftragsmangel als zentrales Hemmnis. 45 Prozent planen für 2026 Stellenabbau. Die Lage ist nicht dramatisch - aber sie ist hart, und sie hält an.
Gerd Bart
CEO Transaction-Network
“Klartext statt Buzzwords”
Die heute veröffentlichten Zahlen des VDMA Baden-Württemberg zeichnen ein Bild, das viele im Maschinenbau aus dem Alltag kennen: Umsatz rückläufig, Auslastung bei 77,8 Prozent, jedes zweite Unternehmen meldet Auftragsmangel als zentrales Hemmnis. 45 Prozent planen für 2026 Stellenabbau. Die Lage ist nicht dramatisch - aber sie ist hart, und sie hält an.
VDMA Baden-Württemberg Konjunkturumfrage 2026: Auslastung 77,8 %, jedes zweite Unternehmen mit Auftragsmangel
Was die Konjunkturumfrage zeigt, ist eine doppelte Bewegung. Auf der einen Seite die externen Belastungen: US-Zölle im Schnitt jetzt bei 26 Prozent, China baut technologisch und preislich aus, geopolitische Unsicherheit hält Investoren zurück. Auf der anderen Seite die hausgemachten Themen: Bürokratie, Genehmigungen, Energiekosten.
Beides zusammen führt zu einer Konsequenz, die im Pressegespräch nicht ausgesprochen wurde, aber zwischen den Zeilen steht: Das Neumaschinengeschäft wird auf absehbare Zeit nicht das tragen, was es früher getragen hat. Die Auftragseingänge schwanken, die Investitionsbereitschaft der Kunden ist gedämpft, und die Marge im Projektgeschäft wird unter Wettbewerbsdruck dünner.
Die installierte Basis als stabiles Fundament
Was bleibt, ist die installierte Basis. Die Maschinen, die bei den Kunden stehen, laufen weiter. Sie brauchen Service, Ersatzteile, Wartung, Modernisierung, Verfügbarkeit. Genau hier liegen Marge, Wiederkehr und Kundenbindung - und genau hier ist die Zusammenarbeit zwischen OEM, Betreiber und Servicepartner heute oft am schwächsten organisiert.
Die installierte Basis läuft weiter - und braucht strukturierten Service
18 bis 24 Monate entscheiden
Wer in dieser Phase wartet, bis die Konjunktur wieder anspringt, verschenkt 18 bis 24 Monate. Wer jetzt das Service-Ökosystem rund um die installierte Basis ordnet - Datenflüsse, Verantwortlichkeiten, Abrechnung, Reaktionszeiten - baut das Geschäftsmodell, das die Branche durch die nächste Delle trägt und in der Erholung skalierbar macht.
“Wer in dieser Phase wartet, bis die Konjunktur wieder anspringt, verschenkt 18 bis 24 Monate.”
— Gerd Bart, CEO Transaction-Network
Genau dafür ist Transaction-Network gebaut
Genau dafür ist Transaction-Network gebaut. Nicht als weiteres Tool, sondern als die Struktur, in der OEM, Betreiber und Servicepartner ihre Transaktionen, Aufträge und Daten sauber miteinander abwickeln. Was die VDMA-Zahlen zeigen, ist kein Grund zur Panik. Es ist der Moment, in dem strukturelle Arbeit am Servicegeschäft den Unterschied macht.
Der Moment, in dem strukturelle Arbeit am Servicegeschäft den Unterschied macht - ist jetzt.
